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Schule der Vielfalt - nun auch offiziell bundesweit

17.05.2015 | Am Internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie (IDAHOT 2015) hat sich im Tagungshaus der Akademie Waldschlösschen offiziell die bundesweite AG „Netzwerk Schule der Vielfalt“ konstituiert. Die AG ist Teil des Vereins Queere Bildung e.V., dem Bundesverband für Bildungs- und Aufklärungsarbeit im Bereich sexueller und geschlechtlicher Vielfalt.

Das Ziel der gegründeten bundesweiten AG ist es, im Rahmen der föderalen Struktur im Bereich Bildung vergleichbare Qualitätsstandards für die Durchführung von Projekten an Schulen in Deutschland sicherzustellen. Fachkompetente Stellen organisieren dabei auch in anderen Bundesländern zum Beispiel regionale Vernetzungstreffen für Schulen, bieten Beratungen an und führen Fortbildungen durch.

Die ursprünglich aus NRW stammende Initiative Schule der Vielfalt – Schule ohne Homophobie genießt als Antidiskriminierungsprojekt im Bildungsbereich deutschlandweit öffentliche Aufmerksamkeit. Bereits jetzt gibt es auch in anderen Bundesländern Ansätze für ein ähnliches Engagement (Vgl. Beispiel Berlin in Rundbrief 03/2014, S. 7).

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Referentinnen im Recklinghäuser Rathaus

Recklinghausen: Fachtagung "Vielfalt der Identitäten"

13.05.2015 | Eine Fachtagung mit dem Titel „Vielfalt der Identitäten – Anti-Trans*-, -Inter*- und -Homophobietag“ fand heute im Recklinghäuser Rathaus statt.

„Erste Schritte zur Bekämpfung von Diskriminierung sind Aufklärung und der öffentliche Dialog“, sagte Gabriele Steuer, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Recklinghausen. „Die gesellschaftliche Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert und besonders in Deutschland in vieler Hinsicht zum Positiven entwickelt. In anderen Ländern hingegen ist sie noch nicht überall selbstverständlich und erreicht.“

Die Fachtagung „Vielfalt der Identitäten“ sollte dazu beitragen, in den Dialog zu kommen. Veranstalter waren die Gleichstellungsstelle und der Integrationsrat der Stadt Recklinghausen mit Unterstützung des Fachbereichs Kinder, Jugend und Familie sowie in Kooperation mit Lili Marlene Transidenten Lebenshilfe, Jugendtreff Sunrise, der Rosa Strippe Bochum e.V., Schule der Vielfalt – Schule ohne Homophobie, Anders & Gleich, dem Schwulen Netzwerk NRW e.V. sowie Gender Studies der Ruhr-Universität Bochum.

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Verlängerung der Kooperation in Nordrhein-Westfalen

30.03.2015 | Das Kooperationsprojekt Schule der Vielfalt wird in NRW um drei Jahre verlängert. Staatssekretär Ludwig Hecke unterzeichnete am 25. März 2015 eine entsprechende Kooperationsvereinbarung. Kooperationspartner sind das Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW, das Rubicon e.V. in Köln und die Rosa Strippe e.V. in Bochum, die das Projekt gemeinsam mit dem Aufklärungsnetzwerk SchLAu NRW (Schwul, lesbisch, bi, trans* Aufklärung in NRW) durchführen. 

Schulministerin Löhrmann übernimmt die Schirmherrschaft des Projekts: „Wir wollen es Jugendlichen ermöglichen, frei von Ängsten und selbstbewusst ihre sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identität zu entwickeln“, betonte Löhrmann im Vorfeld. „Mit der Verlängerung der Kooperationsvereinbarung ‚Schule der Vielfalt – Schule ohne Homophobie‘ führen wir unsere erfolgreiche Zusammenarbeit für eine offenere, tolerantere und buntere Gesellschaft fort. Sexuelle Diskriminierung hat in Schule keinen Platz.“

Ziel der Vereinbarung ist es, Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität im schulischen Alltag abzubauen. Dazu werden altersentsprechende Informationen und Angebote bereitgestellt, die u. a. die Akzeptanz gleichgeschlechtlicher Lebensweisen fördern. Die Umsetzung erfolgt durch die Kooperationspartnerinnen und -partner im Rahmen von Bildungsangeboten

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